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Von der Ohnmacht befreit: Ja, ich will meine Zeit managen

Von der Ohnmacht befreit: Ja, ich will meine Zeit managen

Am Mittwoch, den 11.03.2015, hat der Vorstand des Saarburger Gewerbeverbandes zur ersten Weiterbildung des Jahres 2015 geladen und fast 20 gewerbetreibende Mitglieder sind der Einladung gefolgt. Geboten wurde ein kurzweiliges Programm, welches innerhalb von gut drei Stunden einen guten Überblick und für jeden selber auch Einblick über die Zeitkiller und Stressfaktoren im Arbeitsalltag gewährt hat.

Neues Angebot für Mitglieder des SGV

Vereine gibt es seit jeher wie Sand am Meer. Und jeder Vereinsvorsitzende kann Interessenten stundenlang erzählen, wieso man unbedingt Mitglied werden sollte. Nicht anders ist es auch mit dem Saarburger Gewerbeverband, denn eine starke, gemeinsame Interessensvertretung der Gewerbetreibenden aus Saarburg und dem Kreis Trier-Saarburg ist für die Entwicklung und nachhaltige Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes unerlässlich.

Pünktlich zum Jahresende, wenn die Mitgliedsbeiträge der zig Vereine, denen man über die Jahre so beigetreten ist, fällig werden, fragt man sich aber sicherlich, ist jede dieser Mitgliedschaften wirklich notwendig. Bringt mir die Gemeinschaft etwas? Dass genau diese Frage unseren Mitgliedern des SGV in Zukunft immer seltener in den Sinn kommt, ist die Pflicht des neuen Vorstandes. Aus diesem Grund haben wir uns unter anderem die Organisation von regelmäßigen Weiterbildungsangeboten für unsere Mitglieder auf die Fahnen geschrieben.

„Selbst-, Stress- und Zeitmanagement“

Unter diesem Motto hat der Vorstand im Februar per E-Mail alle Mitglieder recht herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 11.03.2015, ab 19 Uhr zur ersten Weiterbildung des Jahres 2015 zu erscheinen. Knapp 20 Gewerbetreibende haben die Einladung dankend angenommen und den Worten von Frau Katrin März-Conrad gelauscht.

In gut drei Stunden hat die wortgewandte und engagierte Tausendsassarin den Anwesenden Personen sowohl den Spiegel vorgehalten als auch Wege aus dem persönlichen Dilemma der viel zu knapp bemessenen Zeit im Alltag aufgezeigt. Als Diplom-Pädagogin, Diplom-Marketing-Kommunikationswirtin und geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogin ist es der Dozentin ein leichtes gewesen, das anwesende Publikum zu unterhalten und auf alle Fragen Rede- und Antwort zu stehen. Dabei wurden alle Medien wie Handouts, Fragebögen, Kärtchen, Beamer, Flip-Chart, Papp-Plakaten sowie Puppen eingesetzt.

Gemeinsam mit ihrem Bruder führt sie das Bildungsinstitut Maerz in Schweich und hat sowohl als Angestellte wie als selbstständiger Coach jahrelange Erfahrung im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Wer seine Zeit nun immer noch nicht im Griff hat, an der Dozentin kann es nicht gelegen haben.

Eine Minute für mich

Wie lief der gestrige Abend aber nun im Detail ab? Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Michael Braunshausen wurde das Wort direkt an Frau März-Conrad übergeben. Und diese schritt direkt zur Tat und bat alle anwesenden Personen sich zu erheben, die Fäuste so fest wie möglich zu ballen und sich danach so richtig schön auszuschütteln. Nach ein paar Minuten durften sich alle Anwesenden wieder setzen und das Ergebnis war eindeutig: freudige Gesichter und eine von der ersten Minute an entspannte Atmosphäre. Und so schloss sich der Tipp der Dozentin direkt an diese Übung an: wenn der Druck am größten ist, muss man sich selbst kurz rausnehmen, eine Minute entspannen um dann wieder mit frischem Geist und Tatendrang zurück an die Arbeit zu gehen. Frei nach dem Motto, sich nicht selbst hinter die Arbeit zu stellen sondern den Fokus auf das eigene Wohl gerichtet zu halten:

Eine Minute für mich: kann ich jetzt in diesem Augenblick, besser für mich sorgen?

Anschließend ging es auf Entdeckungsreise. Anhand des Selbst-Checks „Leben auf der Überholspur“ konnte jeder sich selbst hinterfragen. Stehe ich ständig unter Stress? Versuche ich, möglichst mehrere Sachen gleichzeitig zu machen? Schaffe ich es fast nie, mein Tagespensum zu bewältigen? Daneben konnte jeder der anwesenden Mitglieder den eigenen Zeitkillern im Alltag die rote Karte zeigen. Schnell wurde deutlich, was die anwesenden Personen eint: das Arbeitspensum definiert den Tagesablauf und Stress ist für viele bereits zum ungeliebten Dauerbegleiter geworden.

Nach einer kurzen Diskussion hat Frau März-Conrad zu mehr Gelassenheit im Umgang mit Stress aufgerufen. Dabei wurde spielerisch verdeutlicht, wie auch in der Freizeit Stress entsteht, wann man zwischen Vernunft und Lust (Bauchgewühl) abwägen muss. Verdeutlicht wurden die beiden Faktoren der inneren Entscheidungsfindung durch zwei Puppen, wobei das Bauchgefühl als große, immer hungrige Luise und die Vernunft als kleiner Professor charakterisiert wurden. Zweifelsohne hat sich in diesen Ausführungen jeder der Anwesenden wieder gefunden. Schließlich sind der Griff zu den Süßigkeiten auf der Couch am Abend oder das mal wieder aufgeschobene Sportprogramm nicht ohne Grund Laster, die pünktlich zu Neujahr mit guten Vorsätzen irgendwann überwunden werden sollen.

Anschließend ging es um Lösungsmöglichkeiten. Nein sagen, sich selber rausnehmen, Entschleunigung, Aufgaben delegieren und den eigenen Tagesablauf hinterfragen. Alles Punkte die man kennt. Am gestrigen Abend wurden diese jedoch ins Gedächtnis gebrannt.

Die Abschlussrunde

Viel Lob sowohl für die Referentin als auch den Vorstand für das neue Angebot des SGV gab es von Seiten der anwesenden Mitglieder, wobei sich auch der erste Vorsitzende noch einmal bei allen Anwesenden für die Annahme des Angebotes recht herzlich bedankte und Frau März-Conrad zu ihrem gelungenen, motivierenden Vortrag dankte.

Das Fazit des Abends war damit schnell gefasst und es wird auf jeden Fall weitere Angebote dieser Art im Jahr 2015 geben. Ein Thema könnte zum Beispiel „Delegieren“ sein. Sobald es etwas Spruchreifes zu berichten gibt, wird der Vorstand zeitig per Rundschreiben informieren. Die nächste geplante Veranstaltung ist der Saarburger Frühling am 29. März. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis an alle Mitglieder, dass dieser verkaufsoffene Sonntag unter dem Motto „Laufsteg Saarburg“ steht. Entsprechend rollen wir den roten Teppich für unsere Kunden aus. Wer noch einen roten Teppich zur Ladendekoration oder Topfpflanzen als Geschenk für seine Kunden benötigt, wendet sich bitte zeitnah direkt an Christoph Krebs.

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